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Hamburger Schachklub XXVI - Bille SC V 5:3
Hamburger Schachklub XXVI  -  Bille SC V   5:3

Trotz der Tatsache, daß unsere für die Mannschaftskämpfe 2010 veröffentliche Mannschaftsaufstellung schon vor dem ersten Wettkampf Makulatur war, weil wir mit zwei Spielern überhaupt nicht rechnen können und der kurzfristigen Absage von Torsten Doernte, für den ich keinen Ersatz mehr besorgen konnte, traten wir guten Mutes beim HSK an.



Es hätte eigentlich auch so reichen müssen, da bis auf eine Ausnahme alle unsere Spieler nach der DWZ-Zahl stärker waren und wir mit Sven Adomeit am 8. Brett den stärksten Spieler hatten. Auf diesen Punkt hätte ich gewettet.

Leider erschien dann auch Rudolf Goetz nicht und so mußten wir bereits zwei Punkte kampflos abgeben. Svens Gegner spielte aber unerwartet stark, so daß die Partie remis endete.Reimer Hansen hätte gewinnen können, übersah aber im Endspiel eine Springergabel auf Turm und König und war damit seinen Turm gegen den Springer los. Das folgende Remis ging aber dennoch in Ordnung, weil Reimers Gegner im Mittelspiel ebenfalls eine Springergabel übersehen hatte und den Turm gegen den Springer hergeben mußte.

Heiko Schröder und Viktor Remboldt siegten erwartungsgemäß, wobei Viktor seine eigenen Nerven und die seiner noch zusehenden Mannschaftskameraden erheblich strapazierte. Den 40. Zug machte er ganz kurz vor Blättchenfall und auch die zusätzliche Bedenkzeit schöpfte er auch fast voll aus. Fünf Minuten vor Ablauf der 2 ½ Stunden gab seine Gegnerin auf, weil sie glaubte, den Durchmarsch eines Bauern nicht mehr aufhalten zu können. Ob es Viktor tatsächlich geschafft hatte, seine Gegnerin noch mattzusetzen oder ob er wegen Zeitnot verloren hätte, bleibt offen.

Walter Königs Niederlage sowie meine eigene gingen in Ordnung. Walter ging zu gierig auf Bauernraub aus und büßte dabei einen Läufer ein und ich verlor frühzeitig einen Läufer, weil ich eine Bauerngabel übersehen habe. Da half dann auch kein langanhaltender Widerstand mehr.


Ich bin sicher, daß wir mit voller Besetzung gewonnen und mit sieben Spielern wenigsten ein Unentschieden erreicht hätten. Mit nur sechs Spielern konnte es aber nicht klappen, weil der eine oder andere fest eingeplante Punkt eben doch nicht gewonnen wird


Die Ergebnisse:

 

Bille SC 5

HSK 26

 

 

Goetz, Rudolf

Zawislanski, Jerzy

-

+

Doernte, Torsten

Kibilka, Ulrich

-

+

Schröder, Heiko

Feis, Horst-Jürgen

1

0

Remboldt, Viktor

Graffenberger, Maria

1

0

Hansen, Reimer

Reinhardt, Karl-Heinz

1/2

1/2

Kraft, Volker

Becker, Gerd

0

1

König, Walter

Both, Daniel

0

1

Adomeit, Sven

Götz, Knut

1/2

1/2

 

 

3

5


Volker Kraft



DruckenDrucken | 23-01-2010, 01:09:00 | Heiko

Kommentare
Dachte ich auch!
Ich verstehe nicht, wieso es dieses Jahr genauso wieder losgeht wie letztes Jahr.
Diese verschenkten Punkte sind wirklich schade!
Auch wenn jeder seine eigenen Partien austrägt, so sehe ich die Hamburger Mannschaftskämpfe als Teamkampf an und vertraue darauf das jeder, der sich für die Mannschaft gemeldet hat auch bei den Kämpfen anwesend ist.
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir als Mannschaft mal einen Sieg nach Hause brächten! Bei den verschenkten Punkten ein schwieriges Unterfangen...
24-01-2010, 02:11:04 | Heiko
Keine Reserve?
Dabei sollte es diese Saison eigentlich keine Probleme mehr mit Ausfällen geben. Schade.
23-01-2010, 21:01:56 | chessychess

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